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Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten - Zoe S. Rosary - High Fantasy Romance

Babylonische Götter | Blogbeitrag zu "Götterspiel"


Annähernd jede Kultur hat ihre eigenen mythologischen Ursprünge, Geschichten über Götter oder Wesen mit gottähnlichen Kräften. Die griechische Mythologie hat unser westliches Weltbild stark beeinflusst, genauso wie die nordische Mythologie.
In meinem neuen Buch "Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten" habe ich die babylonische Mythologie und die babylonischen Götter aufgegriffen. Das alte Mesopotamien mit seinen hängenden Gärten hat mich schon immer fasziniert und tatsächlich findet sich eine Variante der hängenden Gärten in Götterspiel wieder.
Genauso interessant ist der polytheistische Glaube der Babylonier. Wie die Ägypter und Griechen beteten die Babylonier in verschiedenen Lebensbereichen und Situationen unterschiedliche Götter an.

In diesem Blogbeitrag stelle ich dir die Götter vor, die du auch in meinem Buch wiederfinden wirst.


Sina - Die Göttin der Nacht
Babylonische Götter in Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten, von Zoe S. Rosary

Den Anfang macht Sin - der Gott der babylonischen Götter, der auch Gott des Mondes genannt wird: Die Babylonier waren, wie die Ägypter auch, sehr bewandert in der Astronomie. Sin, der Gott des Mondes, ist für die Mondzyklen zuständig und reguliert somit den Ablauf der Monate. Wenn der Mond ein Sichelmond ist, reist Sin gemäß der babylonischen Mythologie über den Nachthimmel und die Sichel ist seine Barke.

Sin, den Gott des Mondes, habe ich in Götterspiel zu Sina, die Göttin der Nacht in meinem neuen Buch verändert. Sina lässt am Nachthimmel vier Monde erstrahlen. Einer ist dauerhaft ein Sichelmond, den sie als Barke verwendet. Doch sie lenkt auch das Licht der Sterne. Sie trägt ein bodenlanges, schwarzes Sternenkleid und die vier Monde kreisen um sie wie ein Gürtel. Sina ist die Göttin, die von meiner Protagonistin Narja verehrt wird.

Narja glaubt nach ihrer Mythologie, dass wenn jemand stirbt, sein Lebenslicht wieder zu den Sternen und somit zu Sina der Göttin der Nacht zurückkehrt.


Samaris - Die Göttin der Sonnes und des Tages

In der babylonischen Mythologie hatten die Babylonier nicht nur einen Gott des Mondes, sondern verehrten auch Samas, den Sonnengott. Ursprünglich ist Sin, der Mondgott, der Vater von Samas. Für die Babylonier war der Mond nach ihrer Mythologie dementsprechend das ursprünglichere Gestirn am Himmel. Samas, der Sonnengott, steht in der babylonischen Mythologie für Gerechtigkeit und Wahrheit.

Aus Samas wurde in meinem neuen Buch Götterspiel Samaris, natürlich der Gott der Sonne und des Tages. Er trägt einen strahlend blauen, bodenlangen Kaftan und sein Kopf ist von einer achtstrahligen Sonne umgeben. Anders als bei den Babyloniern, sind Samaris und Sina, die Göttin der Nacht, nicht verwandt miteinander. Stattdessen sind sie ineinander verliebt. 🥰 Eine Liebe, die kaum erfüllt werden kann, oder doch? Die Katastrophe für meinen Planeten Kardeira nimmt seinen Lauf. 😏

Babylonische Götter in Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten, von Zoe S. Rosary

Rysis - Die Göttin der Jagd
Babylonische Götter in Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten, von Zoe S. Rosary

Der Sonnengott, einer der babylonischen Götter, hatte eine Schwester. Istar. Sie war die Göttin des Krieges und der Liebe. Ein kriegerisches Völkchen waren die Babylonier damals schon und Istar stand ihnen in jeder Schlacht bei. Doch mit Istar eroberten sie nicht nur Länder, sondern auch Herzen. Etwas, was ich wirklich sehr erstaunlich finde, wie beides zu vereinbaren ist.

In meinem neuen Buch Götterspiel brauchte ich keine Göttin des Krieges, sondern eine Göttin der Jagd. Ihr Name ist Rysis. Sie ist vollständig in Leder gekleidet, besitzt einen Bogen und in ihrem Köcher befinden sich genau zwei Pfeile. Einen für die Jagd und einen für die Liebe. Rysis besitzt einen Garten. Einen Göttergarten. Und dieser bildet das zweite zentrale Setting in meinem neuen Buch.


Arad - Der Gott des Donners und des Sturms

Adad -  der Gott der Stürme, der Gewitter und des Regens -  ist der letzte der babylonischen Götter, den ich euch vorstellen möchte. Ihm wurde das südliche Stadttor von Ninive gewidmet. Sein Symboltier ist der Stier und in seinen Händen hält er einen Blitz.

In meinem Buch Götterspiel heißt der Gott des Donners und des Sturms Arad. Er wohnt in einem Wolkenpalast, den nur derjenige betreten darf, der seiner würdig ist. Was passiert, wenn ein unwürdiger seinen Palast betreten möchte, dass verrate ich in meinem neuen Buch. 😉 Arad trägt einen bodenlangen Kaftan behangen aus Wolken. Selbst in seinen Augen tanzen die Windhosen, wenn man ihn erzürnt. 🌪️ Er kann nicht nur Regen bringen, sondern auch Schnee und Eis. ❄️ Und damit sind wir direkt beim Worldbuilding und meiner Protagonistin angekommen.

Babylonische Götter in Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten, von Zoe S. Rosary
Jetzt wisst Ihr wie die babylonischen Gottheiten die Gottheiten in meinem Buch Götterspiel geprägt haben. Ihr kennt jetzt Sina, die Göttin der Nacht, Samaris, den Sonnengott, Rysis, die Göttin der Jagd und der Liebe und Arad, den Gott des Donners und des Sturms. Die spannende Frage, die sich jetzt stellt: Wie stehen sie zueinander? Ob sie sich dicke Freunde sind?

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Deine Zoe

Fotos: Zoe S. Rosary, Canva

"Götterspiel - Das Geheimnis der hängenden Gärten" wird übrigens im Februar erscheinen und wird überall im Buchhandel erhältlich sein.

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